Inzuchtkoeffizient (IK)

Begriff Definition
Inzuchtkoeffizient (IK)

Der Inzuchtkoeffizient gibt die Wahrscheinlichkeit für die Herkunftsgleichheit der beiden Gene eines Genortes an. Vereinfacht ausgedrückt gibt er Auskunft darüber, wie nahe die beiden Elterntiere miteinander verwandt sind, d. h. ob sie gleiche Vorfahren haben. Der IK ist umso größer, je näher die Eltern miteinander verwandt sind. Am größten ist er bei Vollgeschwister Verpaarung, nämlich 0,25 (=25%).
Werte über 0,25 entstehen, wenn die gemeinsamen Ahnen ebenfalls ingezüchtet sind.
Der Inzuchtkoeffizient wird üblicherweise über fünf Generationen berechnet. Nur dann ist er auch zwischen verschiedenen Verpaarungen vergleichbar, da er umso größer wird, je mehr Generationen berücksichtigt werden. In der Zucht von Ras sehunden wird ein IK von